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Neues aus der Gerüchteküche – Ausgabe 39/26

KI-Investition/Alphabet Ein Konsortium aus zehn Banken soll Medienberichten zufolge 22 Mrd. $ für das neue Cloud-Projekt Crux AI von Blackstone und der Google-Mutter Alphabet bereitstellen. Mit dem Geld aus dem Kredit sollen Googles speziell entwickelte KI-Chips gekauft werden. Abgesichert wird das Darlehen durch den Wert der Chips und Kundenverträge von Crux AI. Unter den beteiligten Geldhäusern sollen auch Goldman Sachs, BNP Paribas und Barclays sein. Google und Blackstone hatten im Mai ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, um der wachsenden Nachfrage nach Rechenleistung für KI zu begegnen. 

Syngenta-IPO Der Schweizer Agrarchemiekonzern hat Insidern zufolge die Unterlagen für einen Börsengang in Hongkong eingereicht. Syngenta, das vom chinesischen Staatskonzern Sinochem kontrolliert wird, erwägt dabei mindestens 5 Mrd. $ einzunehmen, wie zwei mit dem Vorgang vertraute Personen mitteilten. Der Konzern hofft demnach, die Aktienplatzierung noch Ende 2026 oder Anfang 2027 auf den Weg zu bringen. 

Qiagen Die Übernahmefantasien bei dem Diagnostikunternehmen sind erneut befeuert worden. Nach einem Bericht des ,Manager Magazin‘ sollen die US-Investmentgesellschaften TPG und Bain Capital zu den möglichen Bietern für Qiagen zählen. Auch KKR, EQT und Advent seien an dem DAX-Konzern interessiert. Konkrete Quellen wurden jedoch nicht genannt. 

Humanoide Roboter Insidern zufolge wollen die chinesischen Aufsichtsbehörden den Ansturm von Herstellern humanoider Roboter an die Börse abbremsen. Dem Vernehmen nach wollen sie prüfen, ob die teils stark gestiegenen Bewertungen und mit staatlich geförderten Projekten verbundene Einnahmen der tatsächlichen kommerziellen Nachfrage entsprechen. Auslöser sei der volatile Börsengang von Unitree Robotics gewesen. Die Aufsichtsbehörden hätten mit informellen Anweisungen einige Börsengänge von Roboter-Herstellern zurückgehalten.