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Neuigkeiten aus der Gerüchteküche – Ausgabe 38/26

VW Insidern zufolge werden sich die Kosten für die möglichen Schließungen der vier Werke in Deutschland und der Stellenabbau weltweit auf insgesamt 16 Mrd. € summieren. Das Aus der Standorte Emden und Zwickau dürfte mit jeweils 1 Mrd. € zu Buche schlagen und Neckarsulm und Hannover dürften den Konzern je 2 Mrd. € kosten. Den größten Kostenpunkt wird jedoch der Abbau von bis zu 60.000 Stellen mit 10 Mrd. € ausmachen. 

Dow Der US-Chemiekonzern prüft Medienberichten zufolge den Ausstieg aus dem 20 Mrd. $ schweren Joint-Venture mit Saudi Aramco. Dem Vernehmen nach stellen die Amerikaner ihr Portfolio angesichts der anhaltenden Branchenprobleme auf den Prüfstand. Neben einem Verkauf an den Partner Saudi Aramco kämen aber auch andere strategische Investoren für einen Verkauf in Frage. Dow hält 35 % an der 2011 gegründeten Sadara Chemical.  

DeepSeek-IPO Das chinesische KI-Unternehmen soll den Börsengang in Shanghai planen. Das Startup, das zuletzt für Schlagzeilen sorgte, weil es als KI-Konkurrenz zu OpenAI und Anthropic zählt, plant scheinbar die staatliche Investmentbank Citic Securities mit den Vorbereitungen für ein IPO zu beauftragen. Zudem werden dem Vernehmen nach mit weiteren Investmentbanken Gespräche bezüglich beratender Funktionen geführt. Ende des Jahres könnte dann der IPO-Antrag bei den chinesischen Behörden eingereicht werden. 

Sanofi Der französische Arzneimittelhersteller und sein Partner Regeneron Pharmaceuticals könnten ihr US-Patent für das Blockbuster-Medikament Dupixent, ein Entzündungshemmer, um zwei Jahre bis 2033 verlängern.