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Short News – Ausgabe 38/26

Pfisterer baut seine Produktionskapazität in den USA weiter aus. Um weiter im nordamerikanischen Markt zu wachsen, will das Unternehmen 2,7 Mio. $ am Standort Rochester in New York stecken. Die Fertigungskapazität für Sicon-Komponenten steigt dadurch auf das Zweieinhalbfache. Sicon-Komponenten werden unter anderem für elektrische Verbindungen in der Strominfrastruktur eingesetzt.  

Die Beteiligungsholding Mutares hat die NEM Energy Group an die Hyundai Heavy Industries Power Systems Co., Ltd. veräußert. Über den Kaufpreis und weitere Vertragsdetails wurde Stillschweigen vereinbart.

TeamViewer hat eine neue Funktion, die eigenständig IT-Probleme analysieren und beheben kann, vorgestellt. Tia Troubleshooting behebt Probleme auf einem Kundenendgerät nach Freigabe durch eine Fachkraft. 

Der Flugzeugbauer Airbus hat vom französischen Satellitenbetreiber Eutelsat eine Bestellung über 229 Satelliten eingesammelt. Bereits im Vorfeld hatten die Franzosen 440 Flugkörper geordert. Finanzielle Details wurden nicht bekannt. 

Die Dt. Börse hat sich mit einer Wandelanleihe frisches Geld beschafft. Der DAX-Konzern platzierte Papiere mit einem Nennbetrag von insgesamt 600 Mio. € und einer Verzinsung von 0,5 %. Institutionelle Investoren, denen die Wandelanleihe angeboten wurde, können sie später in Unternehmensaktien umtauschen, ansonsten will der Konzern sie am 16. September 2031 zu einem aufgezinsten Rückzahlungsbetrag zurückzahlen. Dieser entspricht den Angaben zufolge einer Rendite von 2 % pro Jahr. 

Der Chemiekonzern Evonik schließt zwei Werke: Eines in Hamburg und eines in Sachsen-Anhalt. Grund ist die seit Längerem nicht mehr ausreichende Auslastung der Werke. Die dort produzierten Chemikalien sollen von größeren Werken übernommen werden.  

In Peru übernimmt Heidelberg Materials eine 70 %ige Beteiligung an dem Zementhersteller Cementos Inka für einen nicht näher genannten Preis. Das Unternehmen mit zwei Mahlwerken hat eine Jahreskapazität von insgesamt 1,3 Mio. Tonnen und zwei Transportbetonwerke.   

Mercedes Benz ruft weltweit 23.606 Fahrzeuge zurück. Bei den zwischen August 2022 und September 2025 produzierten Diesel- und Hybridautos der GLE-Baureihe sei ein Schutzblech falsch verbaut, wie aus der Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) und dem europäischen Rückrufportal Safety Gate hervorgeht. Dadurch könnte die Kraftstoffleitung beschädigt worden sein. 

Der Motorenbauer Deutz hat knapp 15,3 Mio. neue Aktien zum Preis von 11,70 € je Stück bei großen institutionellen Investoren platziert. Den Erlös will das Unternehmen „zur Optimierung der Kapitalstruktur verwenden, um die finanzielle Flexibilität im Hinblick auf künftige Wachstumschancen zu stärken“, hieß es in einer Mitteilung. Derzeit baut Deutz das Rüstungsgeschäft aus.

Die CEWE Stiftung will bis zum 16. April 2027 bis zu 150.000 eigene Aktien im Volumen von bis zu 18 Mio. € über die Börse zurückkaufen – das entspricht 2,0 % des derzeitigen Grundkapitals.  

Das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen ist im August um 0,3 % auf 6,3 Mio. Gäste zurückgegangen. Auf internationaler Ebene verzeichneten die meisten von Fraport gemanagten Standorte deutliches Wachstum. 

Brenntag hat sich insgesamt 500 Mio. € über den Anleihemarkt besorgt. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sieben Jahren und einen Zinskupon in Höhe von 4,25 %.