Zürich – Trotz der geopolitischen Unsicherheiten blickt der Schweizer Technologiekonzern vorsichtig optimistisch auf den weiteren Jahresverlauf. Der Nahost-Konflikt dürfte das weltweite Geschäft laut dem Management nach jetzigem Stand nicht stark beeinträchtigen. „Die meisten Geschäfte außerhalb des Nahen Ostens werden sich nicht ändern“, so Unternehmenschef Morten Wierod. Die Voraussetzung sei, dass der Ölpreis nicht das Doppelte oder Dreifache erreiche. „Wir stützen unsere Prognosen nicht auf die Annahme eines bestimmten Ölpreises“, so der Manager weiter. Wenn der Preis steigt, könnten andere Energieformen wie erneuerbare Energien wettbewerbsfähiger werden. Auch davon könnte ABB profitieren. Derzeit bereiten den Kunden laut Wierod wohl eher die Schwankungen des Ölpreises Sorgen als dessen genaue Höhe.
Der Umsatz stieg zwischen Januar und März konzernweit um 18 % auf 8,73 Mrd. $. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 11 %. Ein Sprung gelang auch beim Auftragseingang. Er erhöhte sich auf vergleichbarer Basis um 24 % auf 11,30 Mrd. $. Unter dem Strich blieb ein um gut ein Fünftel höherer Reingewinn von 1,32 Mrd. $ stehen. Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr 2026 werden erhöht. ABB peilt nun ein vergleichbares Umsatzwachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich an. Bislang strebte ABB ein vergleichbares Umsatzwachstum im von 6 bis 9 % an.
Die Schweizer lässt man in aller Ruhe weiterlaufen; (B+).