Airbnb schlägt sich besser als gedacht

Der Apartment-Vermittler Airbnb hat sich im Coronajahr 2020 besser geschlagen als zunächst angenommen. Insgesamt gingen die Erlöse um 30 % auf 3,4 Mrd. $ zurück. Doch angesichts der weltweiten Reiseverbote wurde hier mit einem deutlich höherem Rückgang gerechnet worden. Allerdings stand nach Steuern ein dicker Verlust von –4,6 Mrd. $ in der Bilanz der Konzerns. Das enorme Minus war aber nicht nur den Belastungen durch die Pandemie geschuldet, die das Geschäft im Frühjahr zum Stillstand gebracht und zu massenhaften Stornierungen geführt hatte. Airbnb musste auch hohe Kosten wegen des Börsengangs im Dezember stemmen. 
Für 2021 erwartet Airbnb ein Comeback der Reisebranche. Mit der zunehmenden Impfstoffverbreitung und dem Ende der Lockdowns werde eine starke Erholung einsetzen, hieß es im Ausblick. Airbnb sei voll darauf konzentriert, sich für diesen Aufschwung vorzubereiten. Das Unternehmen wurde 2008 in San Francisco gegründet und mit der Online-Vermittlung von privaten Zimmern und Apartments zum Schrecken der Hotelbranche. Das Geschäftsmodell ist jedoch nicht unumstritten. Airbnb wird beispielsweise vorgeworfen, zur Wohnraumverknappung beizutragen oder ruhestörenden Andrang von Touristen zu fördern.

Airbnb behält man im Auge; (B+). 

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