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AlzChem lässt sich nicht aufhalten

Mit einem Ebitda auf Rekordniveau im 1. Halbjahr sieht sich der Konzern gut gerüstet für das Gesamtjahr.

Eine Erholung in der Automobil- und Stahlindustrie sowie positive Vertriebserfolge bei Nahrungsergänzungsmitteln schoben das Geschäft des Spezialchemie-Anbieters an. In den ersten 6 Monaten verbesserte das Unternehmen ersten Berechnungen zufolge seinen Umsatz von 197,3 Mio. € auf 215,3 Mio. €.

Trotz volatiler Rohstoffmärkte, signifikant gestiegener Strom- und CO2-Zertifikatskosten sowie einem unvorteilhaften $-Wechselkurses erwirtschaftete AlzChem ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von 35,7 (29,1) Mio. €. Damit stellte der Konzern einen erneuten Rekord auf, nachdem bereits im Auftaktquartal Bestmarken erreicht werden konnten (vgl. ES 19/21).

Aufgrund der bisher mehr als erfreulichen Geschäftsentwicklung erhöhte der Vorstand den Jahresausblick. Bisher wurde mit einem Umsatzanstieg auf 400 (379,3) Mio. € gerechnet. Nun sollen die Erlöse bis auf 415 Mio. € zulegen. Auch das Ebitda soll bis auf 64 Mio. € klettern. Hier wurde bislang ein stabiles bis leicht steigendes Ergebnis von bis zu 57 (2020: 53,8) Mio. € anvisiert.

Angesichts der positiven Entwicklung ist und bleibt AlzChem (vgl. ES 8/21: Kurs 23,10, akt. 25,## €; ## %) eine lohnende Investition; (A–).

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