New York – Der Irankrieg und der damit einhergehende Anstieg der Ölpreise machen American Airlines einen Strich durch die Rechnung. Die Fluggesellschaft hat ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt. Ursprünglich hatte der US-Konzern geplant, in Sachen Profitabilität zu seinen Rivalen aufzuschließen.
Die Airline schätzt, dass die Treibstoffkosten um 4 Mrd. $ steigen könnte, und warnte im Zuge dessen vor einem Verlust im laufenden Jahr. Der Konzern stellt nun eine große Spanne von einem bereinigten Verlust von bis zu –0,40 $ je Aktie bis hin zu einem Gewinn von 1,10 $ in Aussicht. Vor 3 Monaten hatte das Unternehmen noch mit einem Gewinn von 1,70 bis 2,70 $ gerechnet. "Wir erwarten für das Jahr weiterhin eine bescheidene Profitabilität, wenn wir die aktuelle Termin-Treibstoffkurve zugrunde legen", sagte CEO Robert Isom. Für das 1. Quartal meldeten die Amerikaner ein Umsatzplus von 11 % auf 13,9 Mrd. $. Unterm Strich stand jedoch ein Verlust in Höhe von –382 (–473) Mio. $ in den Büchern.