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Apple verliert Klage

New York – Der Tech-Gigant hat eine Klage vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) verloren. Die Amerikaner hatten eine Entscheidung der EU angefochten, die das Betriebssystem iOS und den App Store als Dienste eingestuft hatte, die unter die EU-Kartellvorschriften für den Technologiesektor fallen. Die Klage wurde nun abgewiesen. 

Apple kämpft gegen das Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA), das im November 2022 in Kraft trat. Das DMA stuft eine Handvoll der weltweit mächtigsten Technologieunternehmen als „Gatekeeper“ ein. Die EU argumentiert, dass diese Unternehmen die Online-Zugänge zum Markt kontrollieren. Dazu gehören Suchmaschinen, App Stores und Webbrowser. Das Gesetz gibt ihnen eine Liste von Regeln vor, die sie in Europa befolgen müssen. 

Apple legte 2024 Rechtsmittel gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission ein. Diese hatte das Betriebssystem iOS und den App Store als Kernplattformen eingestuft, die das DMA befolgen müssen. 

„Wir werden uns weiterhin für die Innovation und den Datenschutz einsetzen, die unsere europäischen Kunden verdienen“, sagte ein Apple-Sprecher. Das Unternehmen kann gegen das Urteil noch vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) Berufung einlegen.

Auch wenn Apple diesen Gerichtsstreit verloren hat, führt an dem Branchenschwergewicht kein Weg vorbei; (B+).