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ASML erhöht Prognose

Amsterdam – Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur treibt den Chipausrüster weiter an. UFür die weitere Entwicklung zeigten sich die Niederländer optimistisch und hoben ihre bei Analysten viel beachtetete Kapazitätsprognose an. Die kurz- und mittelfristige Nachfrage der Kunden steige weiter, kommentierte Konzernchef Christophe Fouquet. Diese sei vor allem getrieben durch auf KI bezogene Investitionen. Einige Kunden hätten Interesse daran signalisiert, bereits Bestellungen für 2029 und sogar 2030 zu platzieren, so der Manager.

"Angesichts dieser hohen Transparenz und einer Dynamik im Auftragseingang, die im laufenden Jahr von Quartal zu Quartal zunimmt, gehen wir nun davon aus, dass unser derzeit für 2027 und 2028 geplantes Angebot die Nachfrage unserer Kunden nicht vollständig decken wird", so Fouquet. "Vor diesem Hintergrund prüfen wir Möglichkeiten, die Kapazität für 2028 über die bereits kommunizierte Steigerung von 30 P% hinaus zu erhöhen."

Im 3.Quartal stieg der Umsatz von 9,3 Mrd. im Vorquartal auf knapp 11,7 Mrd. €. Unter dem Strich verdiente ASML knapp 5 Mrd. €, nach fast 3 Mrd. € im Vorquartal. Für das 4. Quartal stellte der Konzern einen Umsatzanstieg auf 14,2 bis 15,2 Mrd. € sowie eine Bruttomarge von rund 57 % in Aussicht. 2026 sollen die Erlöse 44 bis 45 Mrd. € und die Bruttomarge rund 56 % erreichen. Damit zeigte sich der Spezialist für Litografiesysteme etwas optimistischer als noch im Quartal zuvor.

Wer ASML bereits im Depot hält, gibt diese zunächst nicht aus der Hand; (B+).