London – Der Pharmakonzern hat ein erfolgreiches 2. Quartal abgelegt und konnte seinen Umsatz um 6 % auf knapp 15,4 Mrd. $ steigern. Dabei profitierte der britisch-schwedische Konzern u.a. von steigenden Verkäufen bei Krebsmedikamenten und Arzneimitteln gegen seltene Krankheiten. Dies konnte den Gegenwind aus dem Patentverlust für das Mittel Farxiga in den USA mehr als ausgleichen. Das operative Ergebnis legte um 12 % auf knapp 5,2 Mrd. $ zu. Nach Steuern stand ein Gewinn von 2,51 (2,45) Mrd. $ in der Bilanz.
„In der 1. Jahreshälfte verzeichneten wir eine starke Leistung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Pipeline“, kommentierte Konzernchef Pascal Soriot. Trotz der Enttäuschung mit dem Hoffnungsträger Wainua, der in einer klinischen Studie sein Hauptziel verfehlt hatte, sieht sich AstraZeneca auf Kurs, 2030 die anvisierten 80 Mrd. $ Umsatz zu erreichen.
Unterdessen gab das Pharmaunternehmen bekannt, dass sein künstlicher Antikörper Ultomiris die Ziele einer Phase-III-Studie verfehlte.
AstraZeneca versucht sich nach der Korrektur gerade wieder an der Erholung. Dabeibleiben! (B+).