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Bayer mit Teilerfolg

Teilerfolg für Bayer: Der milliardenschwere US-Vergleich des Agrarchemiekonzerns um den Unkrautvernichter Glyphosat ist von einem Richter zurück an ein Gericht in Missouri verwiesen worden. Einige Kläger hatten ein US-Bundesgericht angerufen, um die Rechtmäßigkeit der Einigung zu prüfen. An dem Gericht in St. Louis (Missouri) sind laut Bayer jedoch die meisten Klagen zum glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup anhängig. "Die Entscheidung schafft die dringend benötigte Klarheit für alle Parteien und ermöglicht, dass das Genehmigungsverfahren dort fortgesetzt werden kann", hieß es in einer Stellungnahme von Bayer. 

Der Konzern hatte den 7,25 Mrd. $ schweren Vergleich mit Klägern im Februar geschlossen und er wurde bereits vorläufig von einem Gericht genehmigt. Nun steht die finale Entscheidung an und die meisten Kläger müssen ihm zustimmen. Eine Anhörung hierzu findet am 9. Juli statt.

Daneben ist noch ein Verfahren am obersten US-Gericht anhängig, dem Supreme Court. Die Richter dort müssen entscheiden, ob Bundesrecht zu Warnhinweisen beim Verkauf von Unkrautvernichtern – wie Bayer argumentiert – über dem Recht von Bundesstaaten steht. Eine Entscheidung wird gegen Ende dieses Monats erwartet.

Dieser Teilerfolg ist wichtig für Bayer, um die Akte Monsanto langsam aber sicher schließen zu können. Hier sammelt man noch Stücke ein; (A–).