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Bei Peloton hakt es

Corona-Boom verpufft

New York – Beim Fitnessanbieter Peloton ist der Corona-Boom vorbei. In dem Ende September abgeschlossenen 2. Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich zwar um 6 % auf 805,2 Mio. $. Unterm Strich machte Peloton jedoch einen Verlust von –376 Mio. $ nach schwarzen Zahlen von 69,3 Mio. $ ein Jahr zuvor. Auf dem Ergebnis lasten u.a. höhere Logistik-Kosten. Auch senkte Peloton im August den Preis des ursprünglichen Modells seines Trainigs-Bikes - und die Kunden zogen es danach verstärkt dem teureren und lukrativeren neuen Gerät vor. Vor diesem Hintergrund nimmt das Unternehmen auch seine Prognose für das lfd. Jahr zurück. Demnach rechnet das Management nun nur noch mit Erlösen zwischen 4,4–4,8 Mrd. $ –vor drei Monaten war die Firma noch von 5,4 Mrd. $ ausgegangen. Peloton gehörte im Corona-Jahr 2020 zu den großen Erfolgsgeschichten. Während Fitness-Studios geschlossen blieben, kauften sich viele teuren vernetzten Trainings-Bikes.    

Bei Peloton wurden bereits erste Gewinn abgesichert. Angesichts der aktuellen Lage kann jedoch auch beim Restbestand über einen Ausverkauf nachgedacht werden; (B–).

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