„2025 war ein außergewöhnliches Jahr – wir haben im 1. Quartal den größten Naturkatastrophen-Schaden unserer Konzerngeschichte und anschließend drei Quartale mit ungewöhnlich wenigen Naturkatastrophen erlebt“, teilte der Konzernchef von Talanx, Torsten Leue, bei der Präsentation der endgültigen Bilanzzahlen für 2025 mit. Mit operativer Stärke sowie dem Rückenwind des günstigen Schadenverlaufs wurde nicht nur ein Rekord-Konzernergebnis erzielt, sondern auch die Ergebnisqualität weiter erhöht.
So hat der MDAX-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr u.a. fällig werdende Anleihen und liquide Mittel verstärkt zu höheren Marktrenditen reinvestiert. Dadurch stieg das Netto-Kapitalanlageergebnis im Konzern sichtbar auf 5,6 (5,2) Mrd. €. Bei einem Versicherungsumsatz von 48,9 (48,2) Mrd. € verdiente Talanx unterm Strich 2,48 (1,98) Mrd. €. Dabei profitierte der Versicherungriese nicht nur vom Erstversicherungsgeschäft seiner Marke HDI sowie Töchtern etwa in Polen und Lateinamerika. Rund die Hälfte des Überschusses stammt von dem weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück, an dem Talanx gut die Hälfte der Anteile hält. Für 2026 peilt Konzernlenker Leue eine weitere Steigerung das Nettogewinns auf etwa 2,7 Mrd. € an.
Zunächst können sich die Aktionäre für 2025 auf eine deutliche Erhöhung der Ausschüttung auf 3,60 (2,70) € je Aktie freuen (HV: 7. Mai).
Talanx zählt zu den klassischen Langfrist-Investments mit einer regelmäßigen Dividendenausschüttung. Derzeit versucht die Aktie ihre 200-Tage-Linie nach oben zu überwinden. Ein guter Einstiegsmoment! (A–).