Paris – Die französische Großbank hat im 1. Quartal dank eines starken Privatkundengeschäfts mehr verdient als erwartet. Der Nettogewinn ist um 9 % auf 3,22 Mrd. € gestiegen. Die Erträge übertrafen mit einem Plus von 8,5 % auf 14,1 Mrd. € ebenfalls die Markterwartungen. Für Rückenwind sorgte auch die erstmalige Vollkonsolidierung des von der Axa übernommenen Vermögensverwalters Axa Investment Managers. Das Investmentbanking stieg um 2,5 %, während das Geschäft mit Firmen- und institutionellen Kunden um fast 10 % einbrach. Das Management begründete dies mit verzögerten Transaktionen im März aufgrund der geopolitischen Lage.
Angesichts der unsicheren makroökonomischen Lage durch den Nahost-Konflikt legte BNP Paribas mehr Geld für drohende Kreditausfälle zurück. Die Risikovorsorge stieg im 1. Quartal auf 922 Mio. € nach 766 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Bestandsinvestoren lassen bei der BNP Paribas den Restbestand zunächst weiterlaufen; (B+).