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Börsenbericht – Börsen mit Kursgewinnen

Zum Wochenstart beflügelte das beschlossene Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran die Märkte. Die Ölpreise gaben deutlich nach und Anleger zeigten sich erleichtert über die erfolgreichen Verhandlungen. Der DAX legte zum Wochenbeginn weiter zu und kletterte zeitweise wieder über die wichtige Marke bei 25.000 Punkten. Bereits zum Ende der vorangegangenen Börsenwoche hatte eine Erholung eingesetzt und der dt. Leitindex konnte letztlich 1,8 % fester schließen. Der iranische oberste Nationale Sicherheitsrat hat nach eigenen Angaben das Rahmenabkommen mit den USA finalisiert. Dieses umfasse ein sofortiges Kriegsende an allen Fronten, eingeschlossen dem Libanon. Dies gelte sofort und dauerhaft. Zudem werde die US-Seeblockade sofort und vollständig aufgehoben, hieß es weiter. Aufgrund der Einigung erwarten Marktteilnehmer nun fallende Ölpreise. Die Frage die bleibt ist, wie schnell die Produzenten im Nahen Osten die Ölproduktion wieder aufnehmen können. Ob die Energiepreise nun wieder dauerhaft sinken, dürfte auch die Notenbanker beschäftigen. Sie sind einer der Hauptgründe für die weltweit anziehenden Verbraucherpreise. Nachdem die EZB in der vergangenen Woche, wie erwartet, den Leitzins erstmals seit drei Jahren wieder erhöht hatte, steht für diese Woche die Entscheidung der US-Notenbank Fed auf der Agenda. Diese Sitzung wird vom neuen Notenbank-Chef Kevin Warsh geleitet. 

Eine Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs hat die Aktien der Dt. Bank-Fondstochter DWS unter Druck gesetzt. Der Analyst Oliver Carruthers hält den guten Geschäftsverlauf bereits für eingepreist und die Bewertung hat inzwischen das obere Ende der historischen Range erreicht, so die Begründung. 

Rheinmetall standen unter anderem wegen des Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran sowie aufgrund eines Zeitungsberichts zeitweise unter Druck. Demnach sorgen sich die Düsseldorfer nach dem Aus des geplanten deutsch-französischen Kampfflugzeugs nun auch vor einem Ausstieg der Franzosen beim gemeinsamen Panzerprojekt MGCS. Nach Informationen des Rheinmetall-Chefs Armin Papperger plane Frankreich, das Budget für das MGCS-Projekt drastisch zu kürzen, hieß es.