Der DAX erhielt zuletzt Unterstützung aus Asien und den USA. Hierzulande stehen jedoch die Inflationsdaten für Deutschland auf der Agenda, die für neue Impulse sorgen dürften. Im Tagesverlauf werden die deutschen Inflationsdaten für den Monat Juni veröffentlicht – ebenso die Daten aus Frankreich, Polen und Italien. Zuletzt hatten die hohen Energiepreise für eine steigende Inflation gesorgt. Zuletzt pendelte der dt. Leitindex weiterhin um die runde Marke bei 25.000 Punkten. Das 1. Börsenhalbjahr war geprägt von KI-Hypes und -Sorgen, dem Angriff Israels und der USA auf den Iran sowie die damit verbundenen steigenden Energiepreise. Auf 6 Monatssicht trat der DAX insgesamt mehr oder weniger auf der Stelle. Die immer wieder aufflammende KI-Euphorie sorgte jedoch für Zuwächse an der Wall Street. Der Dow Jones schloss 0,6 % fester und die Technologiebörse Nasdaq 2,1 % höher. Auch der S&P 500, in dem viele Tech-Werte gelistet sind, konnte 1,2 % zulegen.
Nach dem frühen Aus für die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der diesjährigen WM geriet die Aktie des Ausrüsters Adidas zwischenzeitig unter Druck. Die WM und die damit verbundene Nachfrage vor allem nach dem Trikot der deutschen Mannschaft hatten den Aktienkurs jüngst kräftig nach oben getrieben.
Die Finanzaufsicht BaFin hat die Prüfung des Jahresabschlusses von 2023 der Beteiligungsgesellschaft Mutares beendet und einen Fehler gefunden. So habe ein Vermerk zur Restlaufzeit von Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Anhang gefehlt, teilten die BaFin und Mutares mit. Dieser soll einen besseren Einblick in die kurzfristige Liquiditätslage des Unternehmens ermöglichen und ist gesetzlich vorgeschrieben. Mutares erklärte, die entsprechende Angabe sei in den veröffentlichten Jahresabschlüssen 2024 und 2025 bereits ergänzt, einschließlich einer rückwirkenden Darstellung zum 31. Dezember 2023. Damit habe Mutares dem Informationsinteresse im Hinblick auf die Restlaufzeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen bereits vor dem Abschluss der Prüfung durch die Bafin vollständig Rechnung getragen. Das Unternehmen ergänzte, die Prüfung der Angaben zur voraussichtlichen Entwicklung im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht seien ohne Beanstandungen abgeschlossen worden.