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Börsenbericht – Erleichterung und Vorsicht

Anleger sind erneut zwischen der Erleichterung, dass der Iran und Israel die gegenseitigen Angriffe eingestellt haben, und der Sorge vor einer erneuten Eskalation des Konflikts, gefangen. Zu Wochenbeginn hatte sich der DAX weiter von der 25.000 Punkte-Marke entfernt. Allen voran die geopolitischen Risiken bleiben nach der jüngsten Eskalation zwischen dem Iran und Israel im Vordergrund. Nach den gegenseitigen Angriffen am Wochenende wurden diese zwar wieder eingestellt, beide Seiten drohten jedoch bereits mit härteren Kämpfen, sollten die jeweiligen Bedingungen nicht eingehalten werden. Mit der erneuten Eskalation könnten auch die Verhandlungen zwischen dem Iran und US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Iran-Kriegs untergraben werden. Auch an der Wall Street sorgte die Situation im Nahen Osten für Unsicherheit unter den Anlegern. Dementgegen standen die Hoffnungen im Bereich Künstlicher Intelligenz. Gerade die Chip-Werte konnten sich, nach Gewinnmitnahmen, wieder etwas erholen. Der Dow Jones gab dennoch um 0,2 % nach, während der S&P 500 sowie die Technologiebörse Nasdaq 0,3 bzw. 0,9 % fester schlossen.   

Tonies soll auch in den nächsten drei Jahren von Vorstandschef Tobias Wann geführt werden. Der Aufsichtsrat habe das Mandat von Wann bis Ende 2029 verlängert, teilte das SDAX-Unternehmen mit. Wann hatte das Amt Anfang 2024 als Nachfolger der Unternehmensgründer Patric Faßbender und Marcus Stahl übernommen.

In den zurückliegenden Wochen hat Nordex in mehreren südeuropäischen Ländern sowie in der Türkei Neuaufträge mit einem Gesamtvolumen von 155 MW gesichert. Die Verträge umfassen die Lieferung und Errichtung von 34 Windenergieanlagen. Die Verträge umfassen Turbinen der Delta- und Delta4000-Serie, die jeweils auf die spezifischen Windbedingungen und Standortanforderungen des jeweiligen Projekts ausgelegt sind. Alle Verträge sind mit mehrjährigen Service- und Wartungsverträgen verbunden, die eine langfristig hohe Betriebsleistung und Verfügbarkeit der Turbinen sicherstellen. Die Projekte sollen zwischen dem Frühjahr 2027 und Anfang 2028 installiert und in Betrieb genommen werden.

Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) baut sein Onkologiegeschäft mit der milliardenschweren Übernahme des US-Biotechunternehmens Nuvalent aus. Dazu wollen die Briten innerhalb von zehn Geschäftstagen ein öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche ausstehenden Stammaktien zu einem Stückpreis von 124 $ unterbreiten. Der gesamte Wert der Transaktion belaufe sich damit auf rund 10,6 Mrd. $.

Der Dünger- und Salzkonzern K+S will sich durch die Ausgabe einer Wandelanleihe frische Mittel beschaffen. Es soll eine ungesicherte und nicht nachrangige Wandelanleihe im Gesamtnennwert von rund 300 Mio. € mit einer Endfälligkeit in 2031 ausgegeben werden. Dabei sollen die Anleihen in bis zu knapp 18 Mio. Stammaktien oder rund 10 % des Grundkapitals wandelbar sein. Ein Bezugsrecht bestehender Aktionäre sei ausgeschlossen.