Zwar bleiben die Unsicherheiten im Bezug auf den Krieg im Nahen Osten weiterhin hoch, an den Börsen überwiegt inzwischen jedoch die Zuversicht, dass ein Frieden möglich ist. Medienberichten zufolge erwägen die USA und der Iran, die vereinbarte Waffenruhe um weitere zwei Wochen zu verlängern. US-Präsident Donald Trump kündigte zudem an, dass es Gespräche zwischen Israel und dem Libanon geben soll. An den Börsen überwiegt daher inzwischen die Hoffnung und auch der DAX konnte sich zuletzt über der runden Marke bei 24.000 Punkten absetzen. Zur Wochenmitte trat der dt. Leitindex jedoch mehr oder weniger bei 24.066 Zählern auf der Stelle. Dass die Lage im Nahen Osten weiterhin angespannt ist, zeigen auch die Ölpreise. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorten erneut leicht. Hier wird darauf gewartet, dass ein Friedensabkommen geschlossen wird und vor allem die wichtige Transportroute, die Straße von Hormus, wieder geöffnet wird. Bis dahin dürfte der Ölpreis weiterhin zwischen 80 und 100 $ schwanken. Rückenwind bekommt der DAX derweil von der Wall Street: Der Dow Jones hielt sich mit 48.463 Punkten auf einem stabilen Niveau, während der S&P 500 um 0,8 % zulegte. Die Technologiebörse Nasdaq fuhr sogar um 1,6 % vor – sowohl der S&P 500 als auch die Nasdaq beendeten den Handel mit neuen Schlussrekorden.
Bei der Lufthansa startet die nächste Streikrunde. Anfang der Woche hatte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) weitere Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa und der Tochter Cityline für Donnerstag und Freitag angekündigt. Der Ferienflieger Eurowings soll zudem heute bestreikt werden. Erst am Montag und Dienstag waren die Piloten in den Ausstand getreten.
Der Schmierstoffhersteller Fuchs SE hat seine neuen Mittelfristziele vorgestellt. Bis 2031 soll der Umsatz auf 4,0 bis 4,5 Mrd. € anwachsen. Für das Ebit peilt das Management einen Anstieg auf 550 bis 600 Mio. € an. Von den verbesserten Geschäftsaussichten sollen auch die Aktionäre profitieren, die Dividende soll in dem Zeitraum jährlich steigen. Für 2026 werden Erlöse von 3,7 Mrd. € und ein Ebit von 450 Mio. € anvisiert.