New York – Dank eines starken Geschäfts mit neuen Medikamenten ist es dem Pharmariesen gelungen, den Umsatzeinbruch des früheren Kassenschlagers Stelara abzufedern. In den ersten 3 Monaten brach der Umsatz des Mittels gegen Autoimmunerkrankungen, dessen Patentschutz im vergangenen Jahr ausgelaufen ist, um 60 % ein. Medikamente, wie das Krebsmittel Darzelax, sorgten auf Konzernebene jedoch für ein Umsatzplus von fast 10 % auf 24,1 Mrd. $ in den ersten 3 Monaten. Der bereinigte Nettogewinn gab indes leicht auf 6,6 (6,7) Mrd. $ nach.
Für das Gesamtjahr 2026 werden nun Erlöse von 100,3 bis 101,3 (bisher: 100,0–101,0) Mrd. $ erwartet. Auch beim bereinigten EPS wird das Management zuversichtlicher und avisiert nun 11,45 bis 11,65 (bisher: 11,43–11,63) $.
Auch wenn der Patentschutz für das Blockbustermedikament Stelara ausgelaufen ist, hat J&J eine gut gefüllte Produktpipeline. Der Wert bleibt im Depot injiziert; (B+).