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Börsenbericht – Start ins neue Jahr

Der DAX startete gemächlich ins neue Jahr 2026 – viel Bewegung gab es nicht, da viele Investoren die Zeit zwischen den Jahren für eine Auszeit nutzen. Auch Gold und Silber waren nach ihren Rallys 2025 zuletzt weiter gefragt. Das Börsenjahr 2025 konnte der DAX mit überdurchschnittlichen Kursgewinnen beenden und auch der letzte Handelstag konnte mit einem Plus beendet werden. Insgesamt endete das Jahr 2025 mit einem Gewinn von 23 %. Als Kurstreiber erwiesen sich die Themen Künstliche Intelligenz (KI) sowie der Ukraine-Krieg. 2026 könnte der China-Taiwan-Konflikt stärker in den Fokus geraten. Die wichtigsten US-Leitindizes haben am letzten Handelstag des Jahres indes Verluste verzeichnet. Der Dow Jones verlor am Mittwoch um 0,63 % auf 48.063,29 Zähler. Für 2025 steht allerdings ein Plus von 13 % in der Bilanz. Die Technologiebörse Nasdaq gab am letzten Handelstag um 0,84 % auf knapp 25.250 Zähler nach. Der S&P 500 sank um 0,74 % auf 6.846 Punkte. 2025 hat er jedoch um mehr als 16 % gewonnen und damit das dritte Jahr in Folge zweistellig höher abgeschlossen. 

Rüstungsaktien waren 2025 erneut unter den stärksten Werten am deutschen Aktienmarkt. Im DAX hatte Rheinmetall mit einem Kurszuwachs von 154 % die Nase vorn. Das Fortdauern des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und die damit einhergehenden Verteidigungsausgaben westlicher Länder trieben den Kurs nach oben.

Der Sportwagenbauer Porsche ruft in den USA 173.538 Fahrzeuge wegen eines Problems mit der Rückfahrkamera zurück. Das Bild der Kamera werde möglicherweise beim Einlegen des Rückwärtsgangs nicht angezeigt, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mit. Die Vertragshändler würden die Software der Fahrerassistenzsysteme für die Kunden kostenlos aktualisieren, hieß es weiter. Die NHTSA teilte ferner mit, dass die VW Group of America in den USA 27.768 Fahrzeuge zurückrufe. Die Behörde verweist auf Probleme bei der Befestigung von Kindersitzen.

Der Online-Broker flatexDegiro hat seine Rechtsform von einer deutschen Aktiengesellschaft (AG) in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, SE) geändert. Auch die Rechtsform der konzerneigenen Flatexdegiro Bank wurde von einer AG in eine SE geändert, wie das im MDAX notierter Unternehmen mitteilte. "Die Übernahme der europäischen Rechtsform einer SE ist ein logischer nächster Schritt, um unsere Unternehmensstruktur an unsere paneuropäische Aufstellung anzupassen", sagte CEO Oliver Behrens. Der Rechtsformwechsel habe keine Auswirkungen auf die lokale operative Präsenz der Gesellschaft, ihre Börsennotierung oder ihre Aufsichts- und Führungsstruktur.