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Börsenbericht – Stimmung steigt

In den USA hat die Technologiebörse Nasdaq erstmals die Marke von 30.000 Punkten geknackt – auch der DAX hielt sich zuletzt weiter über 25.000 Zählern. Damit bleibt das Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten in Reichweite. Vor allem der wieder aufgekommene Chip-Hype schob die Kurse der Technik-Schwergewichte an. Nach dem langen Wochenende erreichten die US-Leitindizes an der Wall Street neue Bestmarken. Am Montag blieben die Börsen aufgrund des Memorial Days geschlossen. Der S&P 500 sowie die Nasdaq starteten mit Höchstständen in die neue Börsenwoche. Der S&P 500 schloss letztlich 0,6 % fester und die Nasdaq 1,8 % höher. Der Dow Jones hingegen gab leicht um 0,2 % nach. Hierzulande steht zur Wochenmitte das Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen für die Bundesregierung auf dem Plan. Es wird erwartet, dass sie ihre Konjunkturprognose für 2026 senken werden. Ein Grund dürfte der Iran-Krieg sein, durch den die Energiepreise steigen und die Inflation antreiben. 

Der US-Speicherchip-Hersteller Micron hat dank des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) erstmals einen Börsenwert von 1 Bill. $ erreicht. Die Aktien des Unternehmens erreichten zuletzt eine neue Bestmarke bei 886,60 $. Auslöser für den Kurssprung war eine Hochstufung durch die Schweizer Bank UBS, die ihr Kursziel für die Papiere von 535 auf 1.625 $ verdreifachte. Während Unternehmen wie Nvidia die Prozessoren für das Training von KI-Modellen liefern, werden die Halbleiter-Bauteile von Micron benötigt, um die riesigen Datenmengen zu speichern und zu übertragen. 

Aroundtown hat im 1. Quartal 2026 unter dem Strich weniger verdient, den operativen Gewinn jedoch bei leicht höheren Mieterlösen stabil gehalten und bekräftigt den Mitte April angehoben Ausblick für das Gesamtjahr. Im Q1 landete der Gewinn nach Steuern bei 119 (319) Mio. €. Der Rückgang ist laut Aroundtown im Wesentlichen auf die im Vergleichszeitraum erfasste positive Immobilienaufwertung zurückzuführen. Das FFO I erreichte 70,2 (76,3) Mio. € und die Mieterlöse kletterten auf 297 (295) Mio. €. Für 2026 wird unverändert ein FFO I in der Spanne von 275 bis 305 Mio. € erwartet.

Der schwedische Spezialist für digitale Werbung und Spieleentwicklung Verve Group hat den Umsatz trotz erheblicher Belastungen durch Währungseffekte zu Jahresbeginn aus eigener Kraft gesteigert. Das Unternehmen profitierte dabei von Verbesserungen bei seiner Technologie-Plattform und der Verwendung von KI. Den Ausblick für 2026 bestätigte der Konzern. Der berichtete Umsatz, inklusive eines Zukaufs, stieg in den ersten 3 Monaten auf 137,2 Mio. €. Das bereinigte Ebitda sank aufgrund höherer Kosten um 6,2 %.