Kopenhagen – Der dänische Brauereikonzern hat erstmals seit über einem Jahr wieder mehr Getränke verkauft und damit die Erwartungen übertroffen. Im 1. Quartal stieg der Absatz organisch um 2,8 %. Die Freude wird jedoch durch die Folgen des Iran-Krieges getrübt: Konzernchef Jacob Aarup-Andersen rechnet damit, dass die Auswirkungen auf Lieferketten und Rohstoffe bis weit ins Jahr 2026 andauern werden. „Wir planen für den Rest des Jahres mit einer anhaltenden Krise“, so der Manager. Geholfen hat dem Hersteller vor allem das Geschäft mit Erfrischungsgetränken, das die schwächere Biernachfrage ausglich. Für das Gesamtjahr rechnet Carlsberg derweil weiterhin mit einem Absatzwachstum.
Trotz Absatzwachstum bleibt man bei Carlsberg zunächst nur auf dem Beobachtungsposten; (B).