New York – Der Steuerstreit zwischen dem Getränkegiganten und der US-Steuerbehörde IRS geht in eine neue Runde: In dieser Woche verhandelt das Unternehmen seinen Fall vor einem Bundesberufungsgericht in Miami. Im Kern geht es um einen seit rund einem Jahrzehnt schwelenden Konflikt, der nach Angaben aus dem Marktumfeld auf ein Gesamtvolumen von 20 Mrd. $ hinausläuft.
Konkret geht es um die Frage, ob Coca-Cola zu hohe Gewinne im Ausland und zu geringe in den USA ausweist.Ein Sieg des Konzerns würde eine potenzielle Verbindlichkeit beseitigen, die seit einem Jahrzehnt über dem Unternehmen schwebt. Sollte Coca-Cola jedoch verlieren, droht dem Unternehmen eine Nachzahlung für Steuern und Zinsen, die höher ist als der Nettogewinn des Unternehmens aus dem Jahr 2025 – plus eines künftig höheren Steuersatzes.
Die IRS behielt in der ersten Instanz vor dem US-Steuergericht im Jahr 2020 die Oberhand.
Nach der Aufholjagd ging es für Coca-Cola jüngst etwas zurück. Langfristig orientierte Anleger könnten die Einstiegsoption nun ausnutzen – trotz laufendem Steuerprozess; (A–).