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Covestro optimistisch

Covestro sorgt mit seinem starken Auftaktquartal und dem erhöhten Ausblick für einen Hingucker.

Die Geschäfte rund um harte Kunststoffe (Polycarbonate) sowie Weich- und Hartschäume (Polyurethane) für die Auto- und Bauindustrie laufen für die Leverkusener gut. Auch die Nachfrage von Herstellern von Elektronik- und Haushaltsgeräten hat deutlich zugenommen. Hinzu kamen noch Produktionsausfälle der Konkurrenz, was zu Knappheiten gerade bei Polyurethanen führt und damit die Preise weiterhin treibt. Nach ersten Berechnungen machte das Ebitda in den ersten 3 Monaten 2021 einen Satz auf 743 (254) Mio. €. Für die kommende Woche sind die endgültigen Zahlen für das Q1 angekündigt.

Konzernchef Markus Steilemann kalkuliert deshalb inzwischen auf Jahressicht mit einem Ebitda von 2,2 bis 2,7 (1,5) Mrd. €. Bislang hatte das Management zwischen 1,7 und 2,2 Mrd. € in Aussicht gestellt. Den auch für die Dividende wichtigen freien operativen Mittelzufluss siedelt Covestro nun bei 1,3 bis 1,8 Mrd. (530 Mio.) € an.

Rückenwind soll 2021 auch die Übernahme des Geschäfts mit nachhaltigen Beschichtungsharzen des Konkurrenten DSM liefern. Der Anfang April abgeschlossene Zukauf soll die kleinste Covestro-Sparte CAS rund um Vorprodukte für Lacke, Klebstoffrohstoffe und Spezialanwendungen stärken. Gleichzeitig drückt die Gesellschafft auf die Kostenbremse. Bis 2023 will man die Fixkosten unter dem Strich stabil halten.

Bei Covestro bietet sich aktuell noch eine gute Einstiegsgelegenheit; (A–).

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