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DAX ist nicht zu bremsen

14.500-Marke geknackt

Ein Jahr nach dem Coronacrash an den Börsen weltweit scheint dieser bereits weit in der Vergangenheit zu liegen. Zumindest auf den ersten Blick. Nicht nur die Wall Street verzeichnet einen Rekord nach dem anderen. Auch der deutsche Leitindex markiert nach 14.500 Punkten erneut einen neuen Höchststand – und ein Ende der Rallye ist bisher nicht in Sicht. Dabei gibt es durchaus genug Faktoren, die zur Vorsicht mahnen. Allen voran die "dritte Welle", die gerade über Europa zu rollen scheint. Doch die Öffnungen, Impferfolge und Prognosen weltweit scheinen die heimischen Sorgen zu verdrängen.

Volkswagen hat sich mit dem Betriebsrat des Autobauers auf weitere Schritte zum Stellenabbau geeinigt. Demnach werden bestehende Angebote zur Altersteilzeit nun auch für den Jahrgang 1964 geöffnet. Zudem sollen älteren Beschäftigten neue Angebote für einen Vorruhestand unterbreitet werden. Die Pläne kamen zumindest bei den Investoren zunächst gut an. 

Der "Run" auf die beliebteste Urlaubsinsel der Deutschen hat begonnen: Die Lufthansa-Billigflugtochter Eurowings hat wegen großer Nachfrage ihr Angebot für Flugreisen nach Mallorca ausgeweitet. Für die beginnende Oster-Reisezeit würden allein 300 Zusatzflüge angeboten, teilte Eurowings mit. Der Grund: Das RKI stuft seit vergangenem Sonntag Mallorca nicht länger als "Risikogebiet" ein. 

Eine Abstufung drückte zeitweise den BMW-Kurs. Gleichzeitig denkt der Konzern darüber nach, den Mini ab 2031 nur noch rein elektrisch anzubieten. Das letzte Modell mit Benziner soll 2025 auf den Markt kommen und bis 2031 angeboten werden. Danach könnte Schluss sein. 

Die Nachricht, dass die Daimler-Tochter Mercedes 2,6 Mio. Fahrzeuge, wegen eines Softwarefehlers zurückrufen muss, belastete zwischenzeitig den Kurs. Zusätzlich verkaufte der Autobauer Renault seine restlichen Anteile für mehr als 1,1 Mrd. €.

Gen Süden ging es ebenfalls für den Kurs des britischen Impfstoffherstellers AstraZeneca. Der Konzern hat eine drastische Kürzung der Impfstoff-Lieferungen in die EU angekündigt. Unternehmensangaben zufolge will AstraZeneca in der ersten Jahreshälfte "nur" 100 Mio. Dosen liefern, nachdem zuletzt noch von 220 Mio. Impfdosen die Rede war. 

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