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DAX weiter stark!

Verschnaufpause nach Rekord

Nachdem der dt. Leitindex im gestrigen Handelsverlauf mit über 15.800 Punkten erneut ein Rekordhoch erklomm, setzte er im weiteren Tagesverlauf zeitweise bis auf unter 15.700 Zähler zurück. Zum heutigen Handelsbeginn wird der DAX jedoch wieder über dieser Marke erwartet. Unterstützung erhält der DAX von der Wall Street, wo sich die Leitindizes nach anfänglichen Verlusten größtenteils erholen konnten. Zwar musste der Dow Jones dennoch ein Minus von 0,3 % verzeichnen. Der S&P 500 konnte den Handel jedoch mit einem neuen Höchststand bei 4.255 Punkten beenden. Und auch der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq verbuchte mit 14.174 Zählern einen neuen Rekordstand. Erneut zeigten sich an der Wall Street die ansteheneden Beschlüsse der US-Notenbank Fed als beherrschendes Thema – auch wenn von Experten erwartet wird, dass die ultralockere Geldpolitik beibehalten wird.

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat eine mögliche Kapitalerhöhung angekündigt. "Vorstand und Aufsichtsrat haben noch keine Entscheidung über Umfang und Zeitpunkt einer möglichen Kapitalerhöhung getroffen", hieß es dazu in einer Pflichtmitteilung.

Unter Druck geriet erneut der Kurs des Leasingspezialisten Grenke. Am Montag gab das Unternehmen bekannt, dass die Vorstandsvorsitzende Antje Leminsky zum 30. Juni Grenke verlassen wird. Mit der seit Monaten laufenden Sonderprüfung habe der Rücktritt jedoch nichts zu tun, hieß es von Seiten des Unternehmens.

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport spürt erste Erholungstendenzen nachdem ein Teil der Reisebeschränkungen aufgehoben wurde. Im Mai verbuchte der Konzern mit 1,25 Mio. Fluggästen etwa 360 % mehr als im Mai vergangenen Jahres. 

Qualitätsprobleme haben den niederländishcen Medizintechnikkonzern Philips veranlasst, 3–4 Mio. Beatmungsgeräte zurückzurufen. In den Geräten zur Behandlung von Atemaussetzern im Schlaf, könnten giftige Partikel oder Gase freigesetzt werden, teilte der Konzern mit. Der Vorstand kündigte zudem an, Rückstellungen in Höhe von 250 Mio. € auszubauen.

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