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DAX weiter um 16.000 Punkte

Unsicherheiten bleiben

Nachdem der dt. Leitindex im gestrigen Handel knapp über 16.000 Punkte kletterte, blieben die Pandemieentwicklung sowie die Zinsentwicklung in den USA die beherrschenden Themen an den Börsen. Chinas Außenhandel wuchs im Dezember zwar weiterhin zweistellig, allerdings langsamer als zuvor. Den Sorgen vor einer rascheren Zinserhöhung stehen den Hoffnungen auf eine positive Bilanzsaison in den USA gegenüber. Zum Wochenende eröffnen die Großbanken Citigroup, JP Morgan und Wells Fargo die Berichtssaison. Die Zinssorgen sorgten an der Wall Street für Zurückhaltung. Der Dow Jones beendete den Handel 0,5 % tiefer. Der S&P 500 setzte 1,4 % zurück und die Technologiebörse Nasdaq verlor 2,5 % auf 14.806 Zähler. 

Aufgrund des kräftigen Wachstums in der Cloud zeigte sich der Softwarekonzern SAP zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. Im neuen Jahr sollen die Clouderlöse währungsbereinigt um 23 bis 26 % zulegen. Damit würden diese auf 11,55 bis 11,85 Mrd. € zulegen. 2021 legten diese um 19 % auf 9,59 Mrd. € und lagen damit am oberen Ende der ausgegebenen Guidance. 

Höhere Preise und eine gute Nachfrage haben Wacker Chemie im abgelaufenen Geschäftsjahr angeschoben. Auf Basis vorläufiger Zahlen kletterte das Ebitda auf rund 1,5 Mrd. €. Damit übertraf der Konzern sowohl die eigenen Ziele als auch die Analystenerwartungen. Den Umsatz steigerte der Konzern um knapp ein Drittel auf etwa 6,2 Mrd. €. 

 

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