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DAX wieder freundlicher

Nachlassende Inflationssorgen

Nach einer turbulenten Börsenwoche rückten die Inflationssorgen erneut in den Hintergrund und die Leitindizes erholten sich. Nachdem der DAX im Wochenverlauf bis auf 14.816 Punkte sackte, kletterte er zwischenzeitig wieder auf über 15.400 Zähler. In der Spitze legte der dt. Leitindex bisher bis auf 15.482 Punkte zu, bevor die Bullen den DAX bremsten. Auch an der Wall Street ging es zuletzt wieder bergauf. Der Dow Jones legte auf 34.396 Punkte zu, blieb damit aber weiter entfernt von seinem erreichten Rekord bei über 35.000 Zählern. Der S&P 500 legte 1,5 % zu und die Technologiebörse Nasdaq beendete den Handel mit einem Plus von 2,2 % auf 13.393 Zähler. 

Erneut rückte das Papier von VW in den Fokus der Anleger. Die Wolfsburger erwägen gemeinsam mit ihrem US-Batteriepartner Quantumscape den Bau einer weiteren Battereifabrik in Salzgitter. Hier sollen sogenannte Feststoffbatterien hergestellt werden – eine Weiterentwicklung der bereits gängigen Lithium-Ionen-Akkus.

Die Billigflugairline Ryanair musste im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 pandemiebedingt einen Rekordverlust von –815 Mio. € verbuchen. Für das laufende Jahr gebe es jedoch bereits Anzeichen einer beginnenden Erholung, teilte der Vorstand mit. 

Von einem Medienbericht profitierte der Sportartikelhersteller Adidas. Demnach soll der Konzern ein Angebot über 1 Mrd. $ für die zum Verkauf stehende Tochter Reebock erhalten haben. Auch für den Kurs ging es bergauf.

Zwischenzeitig unter Druck gerieten hingegen die Titel von Bayer. Im zweiten Berufungsverfahren wegen der angeblichen Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat musste der Agrarchemie- und Pharmakonzern eine Niederlage hinnehmen. Das zuständige Gericht in San Francisco bestätigte das Urteil. 

Im 1. Quartal profitierte der Bremsenspezialist Knorr Bremse vor allem von einer anziehenden Nachfrage in China. Der Umsatz kletterte um 4 % auf 1,69 Mrd. €. Das Ebit legte sogar um 12 % zu. 

Zum Wochenende verkündeten die Unternehmen Suez und Veolia zudem ihre Fusion. "Dies ist ein riesiger Schritt für Veolia", so CEO Antoine Frerot. Der neue Riese in der Abfall- und Wasserwirtschaft kommt auf einen Umsatz von 37 Mrd. €.

 

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