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DAX wieder stärker

Wall Street im Plus

Zu Wochenschluss setzte der dt. Leitindex zunächst seinen Erholungstrend fort und kletterte bis auf 15.302 Punkte, bevor er leicht zurücksetzte. Dennoch hielt sich der DAX weiter deutlich über 15.200 Zählern. Zu Wochenmitte war der Leitindex bis auf 14.816 Punkte gen Süden gerauscht, wo er, dank guter Vorgaben von der Wall Street, eine beeindruckende Kehrtwende vollzog. An den US-Börsen legten alle drei Leitindizes deutlich zu. Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 1,3 % und der S&P 500 konnte ebenfalls um 1,2 % auf 4.112 Zähler vorrücken. Die Technologiebörse Nasdaq schloss 0,7 % im Plus. Dabei bleiben die Inflations- und Zinssorgen weiterhin eines der beherrschenden Themen an den Börsen. 

Im Vergleich zum von Corona geprägten April 2020 verzeichnete der Wolfsburger Autobauer VW in diesem Jahr einen Anstieg der Auslieferungen um gut 75 %. Insgesamt belief sich die Zahl der Auslieferungen auf 829.800 Fahrzeuge. Auch der Kurs fuhr zwischenzeitig vor.

Medienberichten zufolge hat Adidas ein Angebot für die zum Verkauf stehende Tochter Reebock erhalten. Das amerikanische Markenmanagementunternehmen Authentic Brands Group hat sich mit Wolverine World Wide, einem Schuhhersteller, zusammengetan. Das Angebot belaufe sich auf etwas über 1 Mrd. €, so in dem Bericht. 

Das stark anziehende Lastwagen-Geschäft in China hob den Umsatz von Knorr-Bremse im 1. Quartal um 4 % an. Das Ebit zog sogar um 12 % auf 252 Mio. € an. Besorgt zeigte sich CEO Jan Mrosik indes über die Chipknappheit.

Windflauten sowie höhere Kosten für ein Solarpark in Spanien haben Encavis das 1. Quartal vermiest. Der Umsatz setzte um 10 5 auf 58,9 Mio. € zurück, teilte der Wind- und Solaranlagenbetreiber mit.

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer konnte mit einem guten Agrar-Geschäft überzeugen. Der DAX-Konzern litt im 1. Quartal vor allem unter negativen Währungseffekten. Der Umsatz setzte um 4 % zurück und das bereinigte Ebitda fiel gut 6 % schwächer aus. 

Überzeugen konnte auch die Dt. Telekom, deren Tochter T-Mobile US sich einmal mehr als Treiber des Geschäfts erwies. Der Umsatz des Bonner Konzerns legte in den vergangenen 3 Monaten um 32,3 % auf 26,4 Mrd. € zu. Der Periodenüberschuss legte um 2,2 % zu. Zudem wird die Telekom für das laufende Jahr optimistischer und hat die Prognose leicht angehoben.

Der Kälteeinbruch in Texas hat dem Enegiekonzern RWE hingegen das Q1 verhagelt. Das bereinigte Ebitda setzte auf 883 Mio. € zurück. Im Vergleichszeitraum standen hier noch 1,32 Mrd. € in der Bilanz. 

Der japanische Autokonzern Toyota schlägt sich trotz Coronakrise und Chipmangel gut. Das operative Ergebnis verdoppelte sich im Schlussquartal des Ende März abgelaufenen Geschäftsjahres 2020/2021 fast. Damit übertraf der Konzern auch die Analystenerwartungen. 

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