Dermapharm hat im 1. Halbjahr 2026 operativ weiter zugelegt. Der Umsatz des Arzneimittelherstellers stieg um 2,9 % auf 591 Mio. €. Das bereinigte Ebitda erhöhte sich überproportional um 10,3 % auf 163,2 Mio. €, womit sich die Marge auf rund 27,6 % verbesserte. Auch unter dem Strich blieb mehr hängen: Das Konzernergebnis stieg um 26 % auf 68,3 (54,1) Mio. €. Wachstumstreiber war vor allem das Geschäft mit Markenarzneimitteln, das auch von den Übernahmen von Mucos und F. Trenka profitierte.
Für das Gesamtjahr bleibt der Vorstand zuversichtlich und bestätigte die bisherige Prognose. „Mit Blick auf das zweite Halbjahr sehen wir uns gut positioniert, unsere Wachstumsstrategie konsequent fortzusetzen“, erklärte CEO Hans-Georg Feldmeier. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau des Marken- und Nischenpharmageschäfts sowie auf weiteren Wachstumschancen durch Übernahmen.
Unterdessen beschäftigt sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit dem Jahresabschluss 2025. Die Behörde hatte im Juli mitgeteilt, dass Anhaltspunkte für mögliche Verstöße gegen Rechnungslegungsvorschriften bestünden. Die Prüfung sorgt zwar für Unsicherheit, ändert bislang aber nichts an der operativen Entwicklung und der bestätigten Prognose.
Dermapharm bleibt damit trotz des Bilanzthemas auf Wachstumskurs; (A–).