Der Strahlen- und Medizintechnikkonzern profitiert weiterhin von einem florierenden Geschäft mit Radiopharmaka und bestätigt seine Jahresziele. Zugleich hat Eckert & Ziegler jedoch mit einem schwachen Anlagengeschäft zu kämpfen. Der Umsatz legte somit in den ersten 6 Monaten lediglich auf 149,3 (148,8) Mio. € zu. Unter anderem ein schwächerer Produktmix führte zu einem bereinigten Ebit-Rückgang um 6 % auf 33,3 Mio. €. Dennoch konnte der Nettogewinn auf 22,4 (21,4) Mio. € zulegen, ausschlaggebend waren hier unter anderem geringere Währungseffekte und niedrigere Steuern als im Vorjahr. An seiner Jahresprognose hält der SDAX-Konzern weiterhin fest. Für 2026 erwartet das Unternehmen weiterhin einen Umsatz von rund 320 (312) Mio. € sowie ein EBIT vor Sondereinflüssen von etwa 80 (77,7) Mio. €. Dies entspräche einem Umsatzplus von knapp 3 % und einem EBIT-Anstieg von rund 3 %.
Bei Eckert & Ziegler sorgte zuletzt auch die laufende BaFin-Untersuchung und die damit verbundenen Unsicherheiten für Gegenwind. Hier spekuliert man auf das Comeback; (A–).