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Ein Hoch jagt das Nächste

DAX weiter auf Erfolgskurs

Der dt. Leitindex setzte seine Rekordjagd zuletzt fort – wenn auch mit etwas weniger Schwung. Den gestrigen Handelstag beendete der DAX mit einem neues Allzeithoch bei 14.569 Punkten. Im Handelsverlauf erreichte der Leitindex sogar 14.595 Zähler. Unterstützung erhielt der DAX vor allem von der Europäischen Zentralbank. Die EZB-Chefin Christine Lagarde erklärte, dass die Anleihekäufe der EZB im 2. Quartal höher ausfallen würden als im ersten. Das bedeutet mehr Geld für den Kapitalmarkt und damit verbunden niedrigere Zinsen. Auch von der Wall Street erhielt der DAX zuletzt Unterstützung. Auch der Dow Jones setzte seinen Höhenflug fort und erklomm ebenfalls eine neue Bestmarke bei 32.661 Punkten. Auch der S&P 500 markierte mit 3.960 Zählern einen neues Höchststand. Zu Handelsschluss beendete der Dow den Handelstag mit 32.485 Punkten und der S&P 500 bei 3.939 Zählern. Auch an der Technologiebörse Nasdaq, die zuletzt unter Druck geraten war, ging es bergauf. Der Composite-Index legte 2,5 % und der Nasdaq 100 2,3 % zu. 

Der Autobauer BMW konnte im vierten Quartal ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 2,2 Mrd. € erwirtschaften. Damit lag das Ergebnis "nur" 5,8 % unter dem Vorjahreswert. Der Gewinn stieg, vor allem dank einer höheren Nachfrage in China, sogar um knapp 20 % auf 1,68 Mrd. €. Der Umsatz verbesserte sich im Q4 leicht auf 29,5 Mrd. €.

 Wegen möglicher Fehler im Brandschutzsystem ruft die Daimler-Tochter Mercedes Benz weltweit mehr als 264.000 Autos zurück. Zudem will Renault seinen 1,55 %igen Anteil an dem DAX-Konzern verkaufen. Die insgesamt 16,45 Mio. Papiere haben einen Wert von ungefähr 1,18 Mrd. € und sollten bei institutionellen Anlegern platziert werden. Mit dem Erlös will Renault einen Teil seiner Schulden abbauen.

Unter druck geriet zuletzt der Kurs des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca. Aufgrund schwerer Fälle von Blutgerinnseln bei Personen, die mit dem Coronaimpfstoff des Konzerns geimpft wurden, hat Dänemark die Impfungen mit dem Vakzin vorübergehend gestoppt. Die europäische Arzneimittelbehörde hat eine Untersuchung des Impfstoffes eingeleitet. 

In der EU wurde zudem ein vierter Impfstoff, der des US-Herstellers Johnson & Johnson  zugelassen. Bei dem Wirkstoff der Amerikaner reicht eine Impfung und das Mittel kann normal im Kühlschrank gelagert werden. Die ersten Dosen sollen bereits im April geliefert werden und bis Ende Juni sollen insgesamt 55 Mio. Dosen für alle EU-Staaten zur Verfügung stehen.

 

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