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EMA startet Prüfungsverfahren von Merck- Medikament

New York – Die europäische Arzneimittelbehörde EMA nimmt den vielversprechenden Medikamentenkandidaten im Kampf gegen das Coronavirus derzeit genauer unter die Lupe.
Merck & Co. hatte erst kürzlich angekündigt, „sobald wie möglich“ eine Notfallzulassung in den USA und anderswo beantragen zu wollen. Damit ihre „Corona-Pille“ baldmöglichst auf den Markt gelangt. EMA-Experten erwägen derweil, „in den nächsten Tagen eine fortlaufende Prüfung für diesen Wirkstoff einzuleiten“. Dies sagte Marco Cavaleri, Leiter der Impfstoffstrategie bei der in Amsterdam ansässigen EMA. Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, das Medikament halbiere bei infizierten Patienten das Risiko einer Krankenhauseinlieferung oder eines tödlichen Krankheitsverlaufes. Das Arzneimittel könnte einen Durchbruch in der Behandlung von COVID-Erkrankungen darstellen, da es anders als andere Therapien als Pille und nicht per Infusion verabreicht wird.

Merck & Co. setzt man angesichts der aktuellen Entwicklung erneut auf die Buy-List; (A–).

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