GettyImages-1160031067.jpg
@GettyImages

Entlassungswelle bei Amazon hält an

New York – Erst im November hat der Online-Gigant massive Stellenstreichungen im Umfang von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen angekündigt, nun muss sich Amazon korrigieren – nach oben! Vorstandschef Andy Jassy kündigte in einem Memo an die Beschäftigten die Streichung von nunmehr mehr als 18.000 Stellen an. Es handelt sich um den ersten größeren Personalabbau in der Geschichte des 1994 gegründeten US-Konzerns. Amazon hatte zuletzt weltweit rd. 1,5 Mio. Beschäftigte.

„Amazon hat in der Vergangenheit ungewisse und unsichere Wirtschaftslagen durchgestanden und wird dies auch weiterhin tun“, so Konzernchef Jassy. Der Schritt sei notwendig, um die Kosten zu senken. Amazon hatte bereits im November begonnen, im größeren Stil Stellen zu streichen. In den Vorjahren gab es wegen des Online-Bestellbooms in der Pandemie eine Einstellungsoffensive.

Amazon hat in den letzten Jahren eine wahre Wachstums-Rally hingelegt. Dass sich hier früher oder später eine Erholung einstellt, war zu erwarten. Dies ändert jedoch bei weitem nichts an der Marktmacht des Giganten; (A–).