Wien – Der österreichische Kranhersteller litt im abgelaufenen Jahr unter einer schwachen Nachfrage in wichtigen Märkten. Der Umsatz sank um knapp 1 % auf 2,34 Mrd. €. Das operative Ergebnis (Ebit) ging um gut 6 % auf 174,3 Mio. € zurück. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 96,7 Mio. €, nach 100,0 Mio. € im Vorjahr. Während das Geschäft in Deutschland wegen verzögerter Infrastrukturprojekte und in Nordamerika aufgrund neuer Zollregeln schwächelte, erwies sich die Sparte Marine als wichtige Stütze. Hier profitierte Palfinger von Aufträgen aus der Offshore-Windkraft- und Kreuzfahrtbranche. Dennoch sprach Vorstandschef Andreas Klauser vom „drittbesten Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte“. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 0,90 € je Aktie erhalten. Für das 1. Halbjahr 2026 rechnet das Management mit einer Entwicklung leicht über Vorjahresniveau. „Auch in einem dynamischen Umfeld bleibt der globale Wachstumstrend intakt“, so Klauser. Bis 2030 soll der Umsatz auf über 3 Mrd. € steigen.
Trotz guter Zahlen geriet auch der Kranhersteller zuletzt unter den Druck der geopolitischen Unsicherheiten. Wer hier jedoch bereits Stücke im Depot hält, lässt diese vorerst erstmal weiterlaufen; (B+).