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Erneute Notlandung bei Boeing

New York – Es kam erneut zu einem Vorfall bei einer Maschine des Flugzeugbauers Boeing. Bei einem Steigflug verlor eine 737 über Griechenland ein Fenster – für den betroffenen Passagier ging die Sache glimpflich aus. Der Fluggast wurde teilweise aus dem Flugzeug gesogen, nachdem kurz nach dem Start das Fenster neben ihm aus dem Jet herausgerissen wurde.

Der Ryanair-Flug war vom Flughafen Thessaloniki in Griechenland gestartet, als die Piloten in einer Höhe von 16.000 Fuß den Steigflug abbrachen und zur Landung auf die Startbahn zurückkehrten. Der Passagier überlebte und wurde von Rettungskräften versorgt, teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft mit.

Das an dem Vorfall beteiligte 737 Next Generation-Flugzeug war laut den Aufzeichnungen seit 2008 für Ryanair im Einsatz. Es war zunächst unklar, wodurch sich das Fenster aus der Verankerung gelöst hatte.

Der Notfall ähnelt einem Vorfall aus dem Jahr 2018, bei dem ein Passagier an Bord eines Southwest-Flugs starb, nachdem er durch ein Fenster gesogen wurde, das durch umherfliegende Trümmer infolge eines Triebwerksausfalls zerbrochen war. Das in diesem Vorfall eingesetzte 737-Flugzeug gehörte zur gleichen Generation. Die US-Luftfahrtbehörde FAA reagierte damals, indem sie sofortige Inspektionen der Flugzeugflotte anordnete. Später verlangte die Behörde eine Neugestaltung der Triebwerksverkleidung, um zu verhindern, dass im Falle eines Ausfalls Trümmerteile herumfliegen.

Der nun betroffene Flugzeugtyp stammt aus der Zeit vor der Boeing 737 MAX. Im Jahr 2024 wurde bei einem von Alaska Airlines betriebenen MAX-Jet während des Fluges ein Türpaneel von der Seite des Flugzeugs gerissen, nur wenige Monate nach der Auslieferung.

Ein Sprecher von Boeing erklärte, der Flugzeughersteller sei über den Ryanair-Vorfall informiert und stehe in Kontakt mit der Fluggesellschaft.