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EssilorLuxottica spürt Dollar-Schwäche

Paris – Der Brillenkonzern hat auch im 1.  Quartal vom Boom rund um Smartbrillen profitiert und den Umsatz kräftig gesteigert. Negative Währungseffekte insbesondere durch den US-Dollar zehrten einen großen Teil des Wachstums jedoch wieder auf. Neben Sorgen über zunehmende Konkurrenz belastet auch die Unsicherheit über die Margenentwicklung im Zusammenhang mit KI-Investitionen den Kurs. Zudem wirkt sich das eingetrübte Konsumumfeld im Zuge geopolitischer Spannungen negativ aus.

Im 1. Quartal waren die Erlöse im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,1 % auf 7,13 Mrd. € geklettert. Zugpferd war die Region Nordamerika mit einem prozentual zweistelligen Wachstum, aber auch die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Asien) florierte. Währungsbereinigt fiel das Wachstum mit 10,8 % jedoch etwas schwächer aus als am Markt erhofft. Der Konzern hatte zu Beginn des Jahres vorsichtigere mittelfristige Ziele festgelegt. Er strebt ein „solides Wachstum“ beim Umsatz und ein weitgehend entsprechendes Gewinnwachstum an, anstatt numerische Ziele zu nennen.

Bei EssilorLuxottica wurden bereits erste Gewinne abgesichert. Angesichts des aktuell deutlich abgestraften Kurses war dies die richtige Entscheidung. Beim Restbestand setzt man unterdessen auf einen baldigen Turnaround; (B+).