New York – Der US-Pharmakonzern Bristol Myers Squibb kann auf eine US-Zulassung seines Krebsmedikaments Mezigdomid für die Behandlung bestimmter Patienten mit der Blutkrebserkrankung Multiples Myelom hoffen. Wie der Konzern mitteilte, hat die US-Arzneimittelbehörde FDA den Zulassungsantrag akzeptiert. Dieser deckt Mezigdomide in Kombination mit Arfilzomib und Dexamethasone bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom ab. Die FDA hat nach Konzernangaben den 13. Mai 2027 als Zieldatum für eine Entscheidung festgelegt.
Mezigdomid ist Teil einer neuen Klasse von Medikamenten, die als Cereblon-E3-Ligase-Modulatoren oder CELMoD-Wirkstoffe bezeichnet werden. Diese wirken, indem sie an Cereblon binden, ein Protein, das im natürlichen Entsorgungssystem des Körpers vorkommt. Die Medikamente lösen dann den Abbau von krebstreibenden Proteinen aus und töten so die Krebszellen selbst ab.
Ein weiterer CELMoD-Wirkstoff von Bristol Myers, Iberdomid, wird derzeit von der FDA für Multiples Myelom geprüft, mit einem Zieldatum für eine Entscheidung am 17. August. Grünes Licht würde Iberdomid zum ersten von der FDA zugelassenen CELMoD-Wirkstoff machen.
Bristol Myers Squibb wandert durchaus auf die spekulative Beobachtungsliste; (B+).