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Film ab für Nemetschek

Die Jahresbilanz 2021 des Bau- und Medien-Softwarekonzerns kann sich sehen lassen. Bei einem Umsatzplus um 14,2 % auf 681,5 Mio. € erhöhte sich das Ebitda überproportional um 28,8 % auf 222,0 Mio. €. Unterm Strich wuchs der Gewinn sogar um 38,9 % auf 134,6 Mio. €. Mit einer Dividendensteigerung auf 0,39 (0,30) € profitieren die Aktionäre von dem guten Abschluss (HV: 12. Mai).

Auch im lfd. Jahr will Nemetschek sein Wachstumstempo beibehalten. So wird ein Anstieg der Erlöse um weitere 12 bis 14 % sowie eine Ebitda-Marge von 32 bis 33 (32,6) % angepeilt. Der Umbau des Geschäftsmodells vom reinen Verkauf von Softwarelizenzen auf ein Abonnement in der Cloud soll das Geschäft weiter vorantreiben. Die stärksten Zuwächse verbuchte das MDAX/TecDAX-Unternehmen zuletzt vor allem mit Software für die Film- und Unterhaltungsindustrie, die zu einem 2. Standbein neben dem Bereich Bau/Architektur aufgebaut wird. Der Umsatz legte dort um rd. 30 % zu. Die Sparte steuert bisher nur rd. 10 % zu den Konzernerlösen bei.

Die Nemetschek-Aktie hat noch deutlich mehr Kurspotenzial auszuspielen; (A–).