New York – Ford hat dank starker Verkäufe lukrativer SUV-Modelle im Heimatmarkt USA seine Gewinnprognose für das lfd. Jahr angehoben. Der Konzern rechnet nun mit einem Vorsteuerergebnis zwischen 10 und 11 Mrd. $ statt zuvor 8,5 bis 10,5 Mrd. $. Zugleich sank zuletzt mit dem Schrumpfen des Elektroauto-Geschäfts auch der Verlust in dem einst forcierten Bereich.
Insgesamt sank der Ford-Umsatz im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 4 % auf 50,2 Mrd. $ Ein zentrales Problem war, dass der Konzern nach dem Brand bei einem Aluminium-Lieferanten weniger Fahrzeuge seiner populären Pickups der F-Modellfamilie anbieten konnte. Ford federte das aber mit höheren Verkäufen von Bronco- und Explorer-SUV in teuren Ausstattungen ab. Unter dem Strich kam Ford auf eine schwarze Null nach einem Verlust von –1,3 Mrd. $ im Vorjahresquartal.
Bei Ford fährt man zunächst weiter mit; (B+).