Zwar stellt der Biosimilar-Anbieter Formycon seine Ergebnisse für das 3. Quartal am 12. November vor, die Guidance wurde jedoch bereits in Teilen angepasst. Beim Umsatz stehen auf Konzernebene weiterhin 60 bis 70 (44,5) Mio. € auf dem Kurszettel. Das Ebitda soll zwischen 0 und 10 (–3,6) Mio. € landen – allerdings wird inzwischen jeweils das untere Ende der Spanne erwartet. Beim bereinigten Ebitda wird indes eine Bandbreite von –5 und –15 (zuvor: 5–15/Vj.: –2,3) Mio. € in Aussicht gestellt. Grund für die Anpassung ist vor allem die Beteiligung an Bioeq. Zudem nimmt das Management Wertminderungen auf die Produkte FYB201 (Ranibizumab u.a. gegen Nethauterkrankungen) und FYB202 (Ustekinumab, zur Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen) vor. Da weitere Anbieter in den Markt eingetreten sind, ist eine entsprechende zahlungswirksame Wertminderung notwendig. FYB201 wurde von Bioeq, einem Joint Venture von Formycon und der Polpharma Biologics BV, entwickelt.
Derzeit brauchen Anleger bei Formycon starke Nerven – diese sollten sich langfristig auszahlen. Sobald die Aktie aufdreht, steigt man zu; (A–).