New York – Eine starke Nachfrage nach Krebsmedikamenten und dem Blutverdünner Eliquis stimmen Pfizer trotz eines schwächeren 3. Quartals optimistischer für 2026. Der Vorstand rechnet auf Jahressicht nun mit einem Umsatz zwischen 62 und 64 (zuvor: 60,5–62,5) Mrd. $. Beim bereinigten Gewinn je Aktie werden nun 2,95 bis 3,05 (bisher: 2,80–3,00) $ in Aussicht gestellt. Der Konzern will mit Zukäufen und Lizenzvereinbarungen seine Produktpipeline auffüllen und somit drohende Umsatzeinbußen durch auslaufende Patente bei einigen seiner umsatzstärksten Medikamente ausgleichen. Bis 2029 sollen zudem durch Kostensenkungen insgesamt 9,7 Mrd. $ eingespart werden.
Im 3. Quartal konnte der US-Konzern zwar den Umsatz mit 16,58 (16,65) Mrd. $ halbwegs stabil halten, der Nettogewinn sank jedoch von 3,54 auf 3,24 Mrd. $.
Auch wenn Pfizer im 3. Quartal schwächere Ergebnisse eingefahren hat, überzeugen die Aussichten; (B+).