New York – Trotz Belastungen durch den Nahost-Konflikt blickt der Triebwerksbauer optimistisch auf den wieteren Jahresverlauf und hob sogar seine Prognose an. Fluggesellschaften weltweit müssen ihre Ausgaben einschränken und Kapazitäten kürzen, um Ticketpreise zu stützen, da der Krieg um den Iran globale Öltransportrouten störe und die Kerosinpreise zusätzlich unter Druck setze. GE Aerospace erklärte dennoch, die Belastung für Umsatz und Gewinn im Servicegeschäft dürfte in diesem Jahr moderat bleiben, da ein Großteil der für 2026 geplanten Werkstattaufenthalte bereits gesichert sei und die Nachfrage nach Ersatzteilen weiterhin das verfügbare Angebot übersteige. Der Konzern rechnet nun für 2026 mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 7,65 bis 7,85 $. Zuvor hatte der Konzern eine Spanne von 7,10 bis 7,40 $ in Aussicht gestellt.
In den 3 Monaten bis Ende Juni erzielte das Unternehmen neben einem Umsatz von 13,35 (11,02) Mrd. $ einen ebenfalls höheren Gewinn von 2,80 (2,39) Mrd. $.
Trotz kleiner Kurskorrektur fliegt man bei GE Aerospace zunächst weiter mit; (B+).