New York – Dank einer robusten Nachfrage nach SUVs und Pick-up-Trucks sowie stabilen Preisen konnte der US-Autobauer. Im 2. Quartal konnte GM den Umsatz trotz gesunkener Verkäufe um knapp 2 % auf 48 Mrd. $ steigern. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) kletterte um fast 30 % auf 3,9 Mrd. $. Unter dem Strich fiel der Nettogewinn jedoch um mehr als 31 % auf 1,3 Mrd. $ zurück. Dies lag vor allem an den Sonderkosten für das zusammengestutzte Elektroprogramm in Höhe von 2,3 Mrd. $.
Unternehmenschefin Mary Barra peilt nun beim um Sonderposten bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 14 bis 16 Mrd. $ an. Zuvor lag die Spanne bei 13,5–15,5 Mrd. $.
Beim geplanten Nettogewinn in diesem Jahr macht die Managerin unterdessen aber Abstriche wegen höherer Sonderkosten für die Kehrtwende bei Elektroautos. Statt bis zu 11,4 Mrd. $ Gewinn dürften es so nur noch höchstens 9,8 Mrd. $ werden. Die großen US-Autobauer hatten nach gestrichenen Subventionen für Elektroautos und geänderten Abgasregeln bereits im vergangenen Jahr ihr Angebot umgekrempelt und wieder stärker auf den Verbrennerantrieb ausgerichtet. Das hatte schon 2025 Milliarden an Abschreibungen zur Folge.
Die GM-Aktie kann sich trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds halten. Wer hier bereits Stücke im Depot hält, fährt hier weiter mit; (B+).