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GlaxoSmithKline: Partnerschaft im Kampf gegen Demenz

London – Demenzerkrankungen nehmen seit Jahren kontinuierlich zu. Ein Grund dafür dürfte der demografische Wandel sein. Entsprechend forschen Konzerne weltweit mit Hochdruck an Medikamenten und Behandlungsmethoden gegen „das Vergessen“. Im Zuge dessen tut sich der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) mit dem US-Biotechunternehmen Alector bei der Entwicklung von Medikamenten gegen neurodegenerative Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer und die sogenannte frontotemporale Demenz zusammen.

Dabei gehe es um die gemeinsame Weiterentwicklung zweier monoklonaler Antikörper. Der Deal hat ein Gesamtvolumen von bis zu 2,2 Mrd. $. Den Angaben zufolge erhält Alector zunächst eine Zahlung von 700 Mio. $. Weitere bis zu 1,5 Mrd. $ seien möglich. Diese entfallen etwa auf Entwicklungsmeilensteine, zudem wollen sich die Unternehmen etwaige in den USA erzielte Gewinne teilen. Außerhalb der USA habe GSK das Vertriebsrecht, wobei Alector Tantiemen aus den Umsätzen erhalten soll.

Angesichts des aussichtsreichen Potenzials bleibt GlaxoSmithKline eine durchaus interessante Investmentoption; (A–). 

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