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Große Schwankungen

Anleger verunsichert

Nach teils kräftigen Verlusten schaffte es der dt. Leitindex zwischenzeitig erneut zurück über 14.000 Punkte. Im Handelsverlauf schwankte der DAX zeitweise zwischen 13.868 und 14.000 Zählern. Anleger hatten vor allem die wieder deutlich gestiegenen langfristigen Zinsen für Staatsanleihen genau im Blick. Gerade die Renditen auf zehnjährige Staatsanleihen kletterten vorübergehend erneut auf über 1,5 % und setzten die Börsen damit unter Druck. Unterstützung erhielt der DAX von der dt. Industrie. Im Januar konnte diese trotz zweiter Infektionswelle mehr Aufträge an Land ziehen. Die Bstellungen wuchsen Dank einer höheren Nachfrage im Ausland um 1,4 % im Vergleich zum Vormonat. Damit lag der Wert deutlich über den erwarteten 0,7 %. 

Nach jahrelangem Rechtsstreit konnte sich die Bundesregierung mit den Energieversorgern auf eine Entschädigung für den beschleunigten Atomausstieg einigen. RWE, Vattenfall, E.on und EnBW sollen insgesamt 2,43 Mrd. € für entgangene Gewinne erhalten. 

Der Wolfburger Autokonzern VW will seinen Anteil reiner E-Autos bis 2030 auf 70 % in Europa erhöhen. Damit würde sich der Anteil verdoppeln. Außerdem will der Konzern das Geschäft mit Mobilitätsdiensten ausbauen. 

Der Bürokommunikationsdienst Slack profitierte im vergangenen Jahr vom pademiebedingten Trend zum Homeoffice. Im vergleih zum Vorjahr kletterten die Erlöse um 43 % gen Norden. Unterm Strich blieb dennoch weiterhin ein deutliches Minus stehen. 

Trotz eines Umsatzplus von 41 % auf 4,6 Mrd. € fiel das operative Ergebnis bei Nordex knapp ein Viertel geringer aus. Beim Umsatz übertraf der Windanlagenbauer dennoch seine eigene Prognose von 4,4 Mrd. €. 

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