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Gute Vorgaben von der Wall Street

14.000 Punkte-Marke weiter im Visier

An der Wall Street schafften die Leitindizes zu Wochenschluss noch die Kehrtwende und die Lage konnte sich, dank besser als erwarteter Arbeitsmarktdaten, entspannen. Im Februar wurden in den USA 379.000 neue Jobs geschaffen. Das sind knapp 200.000 mehr als von Experten erwartet wurden. Auf der anderen Seite stiegen die Renditen auf zehnjährige Staatsanleihen mit 1,6 % auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Der Dow Jones beendete den Handel mit 1,9 % im Plus. Der S&P 500 schaffte es ebenfalls knapp 2 % gen Norden und auch die Technologiebörse Nasdaq, welche zuletzt deutlich unter Druck geriet, verzeichnete eine Erholung. Der dt. Leitindex  pendelt zu Wochenbeginn erneut um die Marke von 14.000 Zählern. In der vergangenen Woche stieg der DAX noch auf ein neues Rekordhoch bei 14.197 Punkten. 

Nachdem Thyssenkrupp den Verkauf der Stahlsparte abgesagt hat, will sich der Konzern auf die selbstständige Entwicklung des Bereichs konzentrieren. "Perspektivisch verfolgen wir nun das Ziel, das Stahlgeschäft zu verselbstständigen", so Vorstandschefin Martina Merz. Dafür will das Unternehmen mehr Arbeitsplätze streichen als die bisher geplanten 3.000 Stellen. 

Eine Abstufung setzte den Kurs des Biotechkonzerns Evotec unter Druck. Die US-Bank Citigroup hatte den Wert auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber gleichzetig auf 32,50 € angehoben.

Nach jahrelangem Rechtsstreit konnte sich die Bundesregierung mit den Energieversorgern auf eine Entschädigung für den beschleunigten Atomausstieg einigen. RWEVattenfallE.on und EnBW sollen insgesamt 2,43 Mrd. € für entgangene Gewinne erhalten. 

 

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