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IBM legt wieder zu

New York – Eine wieder anziehende Nachfrage verhalf IBM zu einem überraschend starken Quartalsergebnis. Auf dieser Basis hob der IT-Konzern auch sein Wachstumsprognose für das Softwaregeschäft etwas an. Die Konzernerlöse stiegen im 3. Quartal um 4,7 % auf 17,1 Mrd. $. Nach Steuern konnte der Gewinn auf 2,19 (1,74) Mrd. $ verbessert werden. Etwa ein Viertel des Wachstums sei auf verschobene Aufträge zurückzuführen, erläuterte Finanzchef James Kavanaugh. Der Rest sei Neugeschäft. Das Softwaregeschäft soll nun im Gesamtjahr um 7 bis 8 % zulegen, sagte Kavanaugh. Bislang hatte er ein Plus von 6 bis 8 % vorhergesagt. 

IBM hatte im Sommer enttäuschende Zahlen für das 2. Quartal vorgelegt. Das Unternehmen begründete dies mit kurzfristigen Umschichtungen in den IT-Budgets der Kunden. Sie wollten sich angesichts drohender weiterer Preiserhöhungen schwer erhältliche Hardware sichern. Als Reaktion darauf senkte das Unternehmen seine Prognose für den Umsatz. Dieser werde voraussichtlich nur um 4 bis 5 statt um mehr als 5 % zulegen. 

Nach einer ersten Erholung ging es für die IBM-Aktie zunächst wieder abwärts. Vorschnell in Panik verfallen sollten Anleger hier jedoch nicht. Zunächst abwarten; (B+)!