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Julius Bär

Vergleich im Fifa-Streit

Die Schweizer Privatbank Julius Bär muss wegen ihrer Verwicklung in einen Korruptionsskandal rund um den Fußball-Weltverband FIFA in den USA eine Strafe von 79 Mio. $ zahlen. Die Bank habe eingeräumt, sich an der Geldwäsche für Bestechungsgelder für Fußball-Funktionäre in Höhe von 36 Mio. $ beteiligt zu haben, erklärte das US-Justizministerium. Die Geldwäsche habe dem Bestechungsskandal im "internationalen Fußball" Vorschub geleistet, bei dem Marketingfirmen die Funktionäre im Gegenzug für Übertragungsrechte zahlten, hieß es. 

Die Bank und ihre Mitarbeiter ermöglichten Bestechungen während die interne Aufsicht trotz klarer Warnsignale der Geldwäsche alle Augen zudrückte, wie der zuständige Staatsanwalt Mark Lesko des östlichen Bezirks New York erklärte. 

Nach den ersten Festnahmen von Funktionären kurz vor der Wiederwahl des damaligen Weltverbandspräsidenten Joseph Blatter im Mai 2015 gab es Anklagen gegen mehr als 40 Personen. Die FIFA hatte stets betont, dass sie den Status eines Opfers in den US-Strafverfahren habe und FIFA-Offizielle in regelmäßigem Kontakt mit dem amerikanischen Justizministerium seien.

 

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