New York – Der in den USA notierte schwedische Zahlungsdienstleister ist mit einem deutlichen Plus ins Geschäftsjahr 2026 gestartet. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in den USA sowie bei Finanzierungsangeboten für größere Anschaffungen. Im 1. Quartal erhöhte Klarna das abgewickelte Handelsvolumen (GMV) um 33 % auf 33,7 Mrd. $. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 44 % auf rd. 1 Mrd. $ zu. Das bereinigte operative Ergebnis stieg auf 68,0 Mio. $, nachdem im Vorjahreszeitraum lediglich 3,0 Mio. $ erzielt worden waren. Auch unter dem Strich erreichte Klarna wieder einen Gewinn. Nach Steuern lag das Ergebnis bei knapp 1,0 Mio. $. Im Vorjahr hatten die Schweden noch einen Verlust von –99,0 Mio. $ verbuchen müssen. Wichtige Wachstumstreiber sind vor allem Partnerschaften mit Zahlungsdienstleistern wie Stripe und Nexi.
Für das Gesamtjahr hält Klarna an seiner bisherigen Prognose fest. Im 2. Quartal erwartet das Unternehmen ein Handelsvolumen zwischen 35,5 und 36,5 (31,2) Mrd. $ sowie einen Umsatz von bis zu 1,0 Mrd. $, nach 823 Mio. € im Vorjahr.
Klarna versucht sich derzeit aus dem Kurskeller zu befreien. Spekulativ orientierte Investoren mit starken Nerven wagen hier bereits erste Positionen; (A–).